Julika Sandt

SANDT zum Ende des Jobbooms: Arbeitsmarkt muss wieder in den Fokus der Politik rücken

Pressemitteilung

München, 30. Juli 2019. Die Arbeitsagentur meldete heute eine zögernde Haltung bayerischer Unternehmen bei der Neueinstellung von Mitarbeitern. Das Ende des Jobbooms zeichne sich ab.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und arbeitspolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag, Julika Sandt, sieht darin ein ernst zu nehmendes Signal:
„Der starke Rückgang ist kein Grund zur Panik, gibt aber Anlass zum Handeln. Politik, Medien und Gesellschaft müssen dem Arbeitsmarkt höchste Priorität einräumen. Auch um unsere Hausaufgaben beim Klimaschutz und der sozialen Sicherheit zu erledigen, brauchen wir eine starke Konjunktur und einen soliden Arbeitsmarkt. Besonders CSU und Grüne scheinen sich auf dem Aufschwung auszuruhen. Die Staatsregierung muss deswegen beherzter Maßnahmen ergreifen, damit Bayern Innovationsstandort im globalen Wettbewerb bleibt. Gezielte und bedarfsorientierte Qualifikationen, Umschulungen und Nachschulungen sind dabei ein zentraler Aspekt. Schließlich ist im derzeitigen Strukturwandel davon auszugehen, dass zwar in einigen Berufen und Branchen Jobs wegfallen, in anderen jedoch weiter ein Fachkräftemangel herrschen wird – etwa in IT- oder in Pflegeberufen. Grundsätzlich sollten zwei Gruppen stärker von der Weiterbildungsoffensive profitieren: Teilzeitkräfte und sogenannte Digital Immigrants, also vor allem ältere Arbeitskräfte, die Schulungsbedarf im Umgang mit Computer und neuen Technologien haben.“