Julika Sandt

SANDT: Piazolo bringt Familien in Existenzangst

Pressemitteilung

09. August 2019/München – Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag, Julika Sandt, kritisiert die Folgen der planlosen Einführung des Einschulungskorridors (d.h. der Möglichkeit, Kinder, die zwischen Juli und September sechs Jahre alt werden, zurückzustellen):

„Bayern hat jahrelang eine Offensive in der Ausbildung von Erziehern und vor allem eine Verkürzung der Ausbildungszeit verschlafen. Der Mangel an Kita-Plätzen wird jetzt noch verschärft, weil das von den Freien Wählern geführte Kultusministerium überstürzt ermöglicht hat, dass viele Kinder bei der Einschulung zurückgestellt werden. Besonders chaotisch ist die Situation in München, wo hunderte Familien noch nicht wissen, ob ihre Kinder bei Schulanfang einen Betreuungsplatz haben. Kultusminister Piazolo, selbst ein Münchner, ist dafür mitverantwortlich, dass sich diese Familien existenziell bedroht fühlen.“

Die stv. Fraktionsvorsitzende der FDP-mut Fraktion im Münchner Stadtrat und Ko-Referentin des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, Gabriele Neff, ergänzt: „Völlig unverantwortlich handelt aber auch das rot-schwarz geführte Münchner Rathaus bei der Vergabe der Hortplätze. In den Horten müsste sich die Situation durch die zurückgestellten Kinder ja entspannt haben. Seit Mai ist bekannt, wo wie viele Kinder bei der Einschulung zurückgestellt werden und deshalb keine Hortplätze, sondern weiterhin einen Kitaplatz benötigen. Aber noch nicht alle Eltern wissen, ob ihre Kinder einen Hortplatz bekommen.“

MdL Sandt resümiert: „Die Landeshauptstadt München und das von den Freien Wählern geführte Kultusministerium treten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Füßen.“