Julika Sandt

SANDT zum Ländermonitor berufliche Bildung: Staatsregierung gefährdet das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft

Pressemitteilung

Zu der heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Ländermonitor berufliche Bildung 2019“ sagt Julika Sandt, arbeitsmarktpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP im Bayerischen Landtag:

„Die Studie zeigt, dass es in keinem Bundesland so viele unbesetzte Ausbildungsstellen wie in Bayern gibt. Das ist keine Überraschung. Schließlich hadert die bayerische Staatsregierung bei der 3+2-Regelung, wonach Zuwanderer nach einer dreijährigen Ausbildung eine zweijährige Anschlussbeschäftigung ausüben dürfen, herum.

Damit beraubt sie viele potenzielle Azubis ihrer Perspektiven. Die Unternehmen haben keine Sicherheit, ob sie ihr qualifiziertes Personal behalten dürfen, oder ob gut integrierte, dringend benötigte Mitarbeiter wieder abgeschoben werden. So gefährdet die Staatsregierung das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft, nämlich die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Die Staatsregierung muss unverzüglich klare Vorgaben für die 3+2-Regelung schaffen und mehr dafür tun, dass auch ausländische Ausbildungsinteressenten Zugang zum Ausbildungsmarkt bekommen, beispielsweise über eine stärkere Förderung von Online-Sprachkursen in den Herkunftsländern.“