Julika Sandt

SANDT und FISCHBACH: Prostituierte brauchen Perspektiven statt Verbote

Pressemitteilung

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Julika Sandt und der Parlamentarische Geschäftsführer Matthias Fischbach haben sich vor Ort ein Bild von der Nürnberger Beratungsstelle für Prostitution Kassandra e.V. gemacht.

Dazu erklärt die sozial- und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Julika Sandt: "Prostituierte brauchen keine starren Verbote, sondern echte Selbstbestimmung. Die schaffen wir am besten durch ein dichteres Netz an Beratungsstellen, auch mit Online-Angeboten. Gleichzeitig muss der Staat mit aller Härte gegen unfreiwillige Sexarbeit vorgehen. Hierbei muss nicht nur die Polizei eine starke Rolle spielen, sondern auch Sozialarbeit und Aufklärung. Kassandra e.V. leistet hier einen großartigen Beitrag."

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Matthias Fischbach ergänzt: "Gleichzeitig sollten wir die Perspektiven zur beruflichen Neuorientierung durch passgenaue und niedrigschwellige Bildungs- und Unterstützungsangebote verbessern. Auch wenn Sexarbeit ein Tabuthema ist, geht es hier um die Schicksale von tausenden Menschen in Bayern. Bislang fallen sie zu oft durchs Raster und finden bei den offiziellen Stellen meist nicht das Richtige."