Julika Sandt

SANDT und SPITZER: Geschwister von schwerstkranken Kindern nicht vergessen

Pressemitteilung

Wenn ein Kind schwerstkrank wird, ist es für die gesamte Familie eine sehr belastende Situation. Während die kranken Kinder selbst beste Behandlung und Betreuung erhalten, werden ihre Geschwister leider oft vergessen. Wie die FDP-Landtagsabgeordneten Julika Sandt und Dr. Dominik Spitzer bei einem Informationsbesuch des Bunten Kreises in Augsburg erfahren haben, gibt es hierfür aber keine Finanzierung aus öffentlichen Mitteln.

Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag Julika Sandt: "Ich fordere das Sozialministerium auf, ein Programm aufzusetzen, mit dem die psychosoziale Betreuung auch von Geschwistern finanziert wird. Die psychische Belastung der Geschwister von schwerstkranken Kindern ist enorm. Umso mehr schätze ich die Arbeit der vielen Helfer und Vereine in diesem Bereich. Wie ich erfahren habe, wird diese Aufgabe leider nach wie vor allein durch Spenden finanziert."

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Dominik Spitzer ergänzt: "Auch aus präventiver Sicht ist die Betreuung der Geschwister eine wichtige Aufgabe. So werden negative Folgen für die Kinder verhindert und auch kostenintensive Therapien im späteren Leben bleiben sowohl den Betroffenen als auch den Krankenkassen erspart. Die Kassen müssen an dieser Stelle einen unbürokratischen Weg finden, diese Angebote als Prävention zu bezuschussen, ohne dass die Kinder durch eine Diagnose in ihrer Krankenakte stigmatisiert werden."