Julika Sandt

SANDT: Die Vorbereitung des Einschulungskorridors durch die Staatsregierung ist Dilettantismus pur

Pressemitteilung

München, 26. Juni 2019. Durch die neue Regelung, die es Eltern erlaubt, zwischen Juli und September geborene Kinder bei der Einschulung zurückzustellen, entstehen Engpässe in den Kindertagesstätten. Über 14.000 Kinder werden länger in den KiTas bleiben. Deshalb müssen die Kommunen zum Teil zusätzliche Kita-Gruppen einrichten. Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Julika Sandt, kritisiert:

„Der für die Schulen zuständige Kultusminister hat den neuen Einschulungskorridor Hoppla-Hopp auf den Weg gebracht, ohne sich zu überlegen, welche Auswirkungen das auf die KiTa-Plätze hat. Die FDP-Fraktion bringt deshalb heute einen Dringlichkeitsantrag in den Bayerischen Landtag ein.“

Sandt wundert sich: „Die Kitas in Bayern ächzen unter Raumnot und personellen Engpässen. Und statt mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass in allen Regionen ausreichend Kita-Plätze vorhanden sind, verschärft die Staatsregierung nun die Situation. Viele Eltern sind verunsichert und die Kommunen bleiben ausgerechnet auf Betreiben der Freien Wähler im Regen stehen. Das macht mich wütend. Mit unserem Dringlichkeitsantrag fordern wir die Staatsregierung auf, allen Kommunen und Trägern vor Beginn des neuen Schuljahres an eine Lösung zu unterbreiten, um ein flächendeckendes Betreuungsangebot zu gewährleisten. Was bislang geschehen ist, ist Dilettantismus pur.“