Julika Sandt

SANDT: Staatsregierung rudert Kitas in die Pleitewelle

Pressemitteilung

Aufgrund der Corona-bedingten Schließungen von Kindertagesstätten, Krippen und Horten hat die bayerische Staatsregierung die Übernahme der Kinderbetreuungsgebühren für drei Monate angekündigt. Während die Eltern finanziell entlastet werden, stehen viele Kita-Einrichtungen vor dem Ruin, da die Ausgleichszahlungen der Staatsregierung nicht zeitnah überwiesen werden – und darüber hinaus nicht annährend die Kosten decken. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag Julika Sandt:

"Die Staatsregierung rudert die bayerischen Kindertagesstätten geradewegs in eine Pleitewelle: Die Kitas wissen nicht, wie lange es dauert, bis alle Kinder wieder in ihre Kita dürfen. Vor allem aber ist noch völlig unklar, wann den Kitas die wegfallenden Elternbeiträge ersetzt werden. Das hat die Staatsregierung jetzt in einer Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage der FDP zugegeben. Gleichzeitig müssen die Kitas ihr Personal – unter anderem wegen der laufenden Notbetreuung – weiter bezahlen. Nachdem die Staatsregierung unseren Stufenplan zur Wiedereröffnung von Kitas nicht umsetzt, ist es das Mindeste, dass die den Krippen, Kindergärten und Horten sofort die nötige Liquidität gibt. Sonst drohen massenweise Kita-Schließungen. Und dann werden in vielen Familien die Frauen zurück an den Herd gedrängt.“