Julika Sandt

SANDT und FISCHBACH: Staatsregierung ignoriert wissenschaftliche Ergebnisse – Kitas und Grundschulen sofort öffnen

Pressemitteilung

Kinder sind bei Corona keine Infektionstreiber – im Gegenteil: Sie werden deutlich seltener von Covid-19 infiziert als Erwachsene. Das ist das Ergebnis einer Corona-Antikörper-Studie von vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag Julika Sandt:

"Monatelang erlebten Kinder Isolation. Viele werden noch lange unter den Benachteiligungen aufgrund der wochenlangen Schul- und Kitaschließungen leiden. Familien hatten lange keine Perspektive, wann die Eltern wieder arbeiten können – und jetzt ist klar: Schul- und Kitaschließungen haben wenig gebracht. Kinder sind von Corona kaum betroffen.

Ich kann nicht fassen, dass die bayerische Staatsregierung im April eine Antikörperstudie in Auftrag gegeben hat, bei der nur Personen ab 14 Jahren getestet wurden. Dabei gab es schon Hinweise aus anderen Ländern, dass Kinder weniger infektiös sind. Auch unsere Forderung, Kinder in die Antikörperstudie einzubeziehen, wurde mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt. Nachdem nun eine klare Datengrundlage vorliegt, müssen alle Kinder wieder in ihre Kitas, schulvorbereitenden Einrichtungen, Grundschulen sowie 5. und 6. Klassen dürfen – nicht nur jede zweite Woche."

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Matthias Fischbach ergänzt: "Durch die Studie wird klar, dass junge Kinder das Virus nicht im großen Stil symptomfrei weitergetragen haben und offensichtlich weniger anfällig für eine Erkrankung sind. Die Abwägung zwischen Infektionsschutz und dem Kindeswohl muss also nach diesen medizinischen Erkenntnissen neu getroffen werden. Kinder haben ein Recht auf Bildung und Erziehung. Das kann und das muss wieder gestärkt werden."