SANDT zu Münchner Tunnel-Entscheidung: Corona darf nicht als Vorwand dienen, um Verkehr lahmzulegen

Die rot-grüne Stadtregierung will geplante Tunnel an der Tegernseer Landstraße, der Landshuter Allee und der Schleißheimer Straße wegen Corona-Einsparungen  streichen. Hierzu äußert sich die stv. Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag und Münchner Landtagsabgeordnete, Julika Sandt:

„Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist für Politik und Gesellschaft ein Kraftakt. Auf allen Ebenen muss tief in die Haushalte gegriffen werden. Doch wenn Rot-Grün im Münchner Stadtrat unter den Vorwand von Corona-Ausgaben ihre unhaltbare Ideologie durchdrückt, ist das unehrlich und fatal für die Zukunft dieser Stadt. Gerade die Untertunnelungen, die wenn es gut läuft, erst Mitte der 2030er Jahre fertiggestellt sind, stehen für wichtige und dauerhafte Projekte, die für eine Metropolregion elementar sind. Wer wie SPD und Grüne solch wichtige Investitionen an Schönwetter- und Krisenzeiten knüpft, hat absolut nicht den visionären Blick, die Landeshauptstadt München langfristig zum Erfolg zu führen.“

Abschließend fügt Sandt hinzu: „Mit dieser ideologischen und unsinnigen Entscheidung schaffen OB Reiter und Frau Habenschaden nur Staus mit hohem volkswirtschaftlichem und ökologischem Schaden und Lärm- und Feinstaubbelästigung für die Anwohner. Gerade im Bereich des geplanten Tegernseer Tunnels haben wir wegen des fehlenden Autobahn-Südrings viel Transitverkehr von der Salzburger zur Garmischer bzw. Lindauer Autobahn. Diesen Verkehr bringt Rot-Grün bei allen Beschwörungen des Verkehrswende-Dogmas nicht aufs Radl. Diese Fehlentscheidung führt die Region München geradewegs zum Verkehrsinfarkt.“