Julika Sandt

SANDT zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Wir brauchen smarte Lösungen

Pressemitteilung

Heute fand im Bayerischen Landtag eine Anhörung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention statt. Diese fordert für Menschen mit Behinderung eine uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP und Sprecherin für Arbeit, Soziales und Menschen mit Behinderung, Julika Sandt:

„Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention findet in Deutschland Inklusion noch immer mehr auf dem Papier als im Alltag statt. Barrierefreiheit betrifft nicht nur Verkehr und Architektur, sondern auch die digitale Kommunikation. Hier dürfen Menschen mit Behinderung nicht ausgeschlossen werden. Nur wenn wir flächendeckend digitale Barrierefreiheit schaffen, können alle Menschen mit Behinderung am heutigen Gesellschafts- und Arbeitsleben teilhaben. Vor allem mit Blick auf die Inklusion am Arbeitsmarkt sehe ich Nachholbedarf. Denn Menschen mit Behinderung finden am ersten Arbeitsmarkt zu selten Beschäftigung. Zeitgemäße Bildungsangebote und KI-smarte Lösungen im Arbeitsleben müssen daher unterstützt werden. Das ist vor allem für Menschen mit Sehbehinderung und deren Arbeitgeber wichtig. Zudem ist die Bürokratie bei Anträgen zur Ausstattung von Arbeitsplätzen oder zur Arbeitsassistenz zeitintensiv. Das schreckt ab. Bürokratische Hürden muss der Staat abbauen, um Menschen mit Behinderung gesellschaftliche Teilhabe und den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Politik ist hier in der Verantwortung.“